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Demokratiepreis des Kreises Recklinghausen
Alle Fotos: Kreis RE/ Sebastian Balint

Demokratiepreis des Kreises Recklinghausen

Lesedauer: ca. 2 Min. | Text: _Redaktion _RDN

Realschule Waltrop überzeugt mit Ausstellung über Nationalsozialismus, Freiheit und Gerechtigkeit.

Briefe an die Demokratie, selbst gedrehte Filme und eine Kunstausstellung: Mit einem Projekttag über Freiheit und Gerechtigkeit hat die Städtische Realschule Waltrop den Demokratiepreis des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises Recklinghausen gewonnen. Die Auszeichnung wurde beim jährlichen Lokaltreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in der Aula des Max-Born-Berufskollegs in Recklinghausen verliehen und ist mit 600 Euro dotiert.

Unter dem Motto „Freiheit leben! Gerechtigkeit stärken – Unsere Stimmen (Schlüssel) für Freiheit und Gerechtigkeit“ entstand auf Initiative der Klasse 10a der Realschule Waltrop eine ganztägige Ausstellung. In selbst gedrehten Filmen und Präsentationen berichteten die Schülerinnen und Schüler über Täter, NS-Organisationen und Konzentrationslager. Eine Kunstausstellung zeigte das Leben von Opfern und Menschen im Widerstand sowie die Vielfalt des jüdischen Glaubens. Auch Briefe an die Demokratie waren zu sehen: Die Schülerinnen und Schüler hatten sie an selbst gebastelten Heißluftballons befestigt.


Gruppenbild der teilnehmenden Schulen des diesjährigen Demokratiepreises.
Gruppenbild der teilnehmenden Schulen des diesjährigen Demokratiepreises.
Auch die Jordan-Mai-Schule Gladbeck beteiligte sich mit einem Projekt am diesjährigen Demokratiepreis.
Auch die Jordan-Mai-Schule Gladbeck beteiligte sich mit einem Projekt am diesjährigen Demokratiepreis.
Die Vertreterinnen der Josefschule Gladbeck mit Lukas Walter vom Kommunalen Integrationszentrum, Kreisdirektor Dominik Schad und Regionalkoordinatorin Lotte Schelleckes (hinten v.l.n.r.).
Die Vertreterinnen der Josefschule Gladbeck mit Lukas Walter vom Kommunalen Integrationszentrum, Kreisdirektor Dominik Schad und Regionalkoordinatorin Lotte Schelleckes (hinten v.l.n.r.).
Schülerinnen und Schüler des Willy-Brandt-Gymnasiums Oer-Erkenschwick mit Lukas Walter vom Kommunalen Integrationszentrum, Kreisdirektor Dominik Schad, Regionalkoordinatorin Lotte Schelleckes (hinten v.l.n.r.)
Schülerinnen und Schüler des Willy-Brandt-Gymnasiums Oer-Erkenschwick mit Lukas Walter vom Kommunalen Integrationszentrum, Kreisdirektor Dominik Schad, Regionalkoordinatorin Lotte Schelleckes (hinten v.l.n.r.)
Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a der Städtischen Realschule Waltrop, mit Kreisdirektor Dominik Schad (hinten, 3.v.r.), Lukas Walter vom Kommunalen Integrationszentrum (hinten 2.v.r.), Künstler Adnan Kassim (hinten r.) und Regionalkoordinatorin Lotte Schelleckes (vorne rechts).
Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 a der Städtischen Realschule Waltrop, mit Kreisdirektor Dominik Schad (hinten, 3.v.r.), Lukas Walter vom Kommunalen Integrationszentrum (hinten 2.v.r.), Künstler Adnan Kassim (hinten r.) und Regionalkoordinatorin Lotte Schelleckes (vorne rechts).



Der KI-Demokratiepreis würdigt Schulprojekte, die sich besonders für Antidiskriminierung, die Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern sowie politische Bildung einsetzen. In diesem Jahr hatten sich fünf Schulen beworben: neben der Städtischen Realschule Waltrop die Josefschule Gladbeck, das Willy-Brandt-Gymnasium Oer-Erkenschwick, die Alexander-Lebenstein-Realschule Haltern und die Jordan-Mai-Schule Gladbeck.

„Es ist sehr eindrucksvoll, was die Schülerinnen und Schüler geleistet haben. Und es ist ein wichtiger Beitrag für unsere Demokratie", würdigte Kreisdirektor Dominik Schad die Projekte.

„Mit eurem Engagement setzt ihr ein Zeichen für Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander“, sagte Lotte Schelleckes, Regionalkoordinatorin des Courage-Netzwerks. Sie betonte, dass alle eingereichten Projekte einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung leisten.

Im Anschluss an die Preisverleihung besuchten Schüler, Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte Workshops zu Rassismuskritik und Demokratiebildung. Referentinnen und Referenten des Jüdischen Museums Dorsten, der Beratungsstelle NinA NRW und des Salvador-Allende-Hauses informierten dabei über praxisnahe Methoden, neue Perspektiven sowie konkrete Anregungen für den Schulalltag.

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